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Thermolease GmbH

Neubau · Quartier

Quartiersversorgung und Wärme im Neubau – das Heizungsgewerk aus einer Hand

Bauträger und Projektentwickler nehmen mit Thermolease die Wärmeerzeugung komplett aus ihrer Investitionsrechnung: Wir planen, errichten, finanzieren und betreiben die Energiezentrale des Quartiers und liefern ab Bezug Wärme zu verbindlichen Preisen je Bauabschnitt.

Warum die Energiezentrale nicht ins Bauträger-Budget gehört

Eine Wärmepumpen-Zentrale für ein Quartier bindet Kapital, Planungskapazität und Fördermittel-Know-how – drei Dinge, die ein Bauträger in der Realisierungsphase an anderer Stelle braucht. Im Contracting trägt Thermolease Investition und Betriebsrisiko; im Kaufvertrag der Wohnungen bleibt ein transparenter, umlagefähiger Wärmepreis statt eines Instandhaltungsrisikos für die spätere Eigentümergemeinschaft.

Verbindliche Preise je Bauabschnitt machen die Wärmekosten schon im Vertrieb kalkulierbar. Werden Bauabschnitte früher fertig als die Zentrale, stellen wir eine Übergangsversorgung – ohne Sonderpreise.

Das Standardkonzept für Neubauquartiere

Für Effizienzhaus-55- und Effizienzhaus-40-Gebäude setzen wir auf Luft-Wasser-Wärmepumpen mit natürlichen Kältemitteln und maximal 40 °C Vorlauf am Auslegungstag, Booster-Wärmepumpen für 60 °C Trinkwarmwasser, Pufferspeicher und Frischwasserstationen in den Gebäuden. Eine elektrische Spitzenlastabdeckung sichert Redundanz. Wo der Standort Grundwasser oder Erdsonden zulässt, prüfen wir diese Quellen – die Jahresarbeitszahl steigt dann deutlich.

Die Gebäude werden über ein Gebäudenetz oder ein mehrstufiges Quartiersnetz mit dezentralen Wärmepumpen angebunden – wir wählen dafür das Konzept mit den niedrigeren Wärmegestehungskosten über die Laufzeit, mit warmem oder kaltem Vorlauf, je nach Dichte, Trassenlänge und Förderpfad. Photovoltaik auf den Dächern, Mieterstrom und Ladeinfrastruktur lassen sich im selben Vertragspaket ergänzen.

  • Auslegung passend zu KfW 297/298 und QNG-Anforderungen des Bauträgers
  • Schnittstellen klar geregelt: Fundament, Aufstellflächen und Hausanschlüsse beim Bauträger, Erzeugung und Betrieb bei Thermolease
  • Schallschutz nach TA Lärm in unserer Verantwortung

BEW-Förderung für Quartiere

Ab 16 angeschlossenen Gebäuden oder mehr als 100 Wohneinheiten gilt ein Wärmenetz als förderfähig nach der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze. Modul 1 fördert die Machbarkeitsstudie, Modul 2 bis zu 40 Prozent der Investition, und die Betriebskostenförderung senkt zehn Jahre lang den Arbeitspreis der Wärmepumpen. Thermolease hat mehr als 150 Studien und Konzepte erstellt und ist selbst Antragsteller – der Bauträger hat mit dem Förderverfahren nichts zu tun.

Unter der Schwelle greift die BEG für Gebäudenetze. Welcher Pfad für Ihr Projekt wirtschaftlicher ist, gehört zu den ersten Fragen der Neubau-Indikation.

Referenz: Neubau-Quartier in Landshut

Neubau-Quartier in Landshut: fünf Gebäude, Wärmeversorgung über eine Wärmepumpen-Kaskade mit 240 kW, BEW-gefördert. Die ausführliche Referenz mit Kundenstimme veröffentlichen wir nach Fertigstellung und Kundenfreigabe.

Für die Neubau-Indikation genügen uns Flächen, Energiestandard und Bauzeitenplan – Sie erhalten innerhalb von 48 Stunden einen Richtwert je Quadratmeter und Jahr.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Ab wann lohnt sich Quartiersversorgung im Contracting?+

Wir rechnen vom einzelnen Gebäude bis zum Quartier mit mehreren Bauabschnitten. Für die Förderung zählen die gesetzlichen Schwellen: Die BEW greift ab 100 Wohneinheiten oder 16 Gebäuden, darunter läuft die Förderung über die BEG.

Was übernimmt später die Eigentümergemeinschaft?+

Die WEG tritt in den Wärmeliefervertrag ein und zahlt den umlagefähigen Wärmepreis – ohne Instandhaltungsrisiko für die Zentrale. Am Vertragsende kann sie die Anlage zum Restwert übernehmen.

Kann die Zentrale auch Kälte liefern?+

Für Wohnquartiere in der Regel nicht erforderlich; passive Kühlung über Erdsonden ist möglich. Für Gewerbe- und Industriestandorte übernimmt unsere Schwestergesellschaft Rentyourenergy Wärme, Strom und Kälte.

Nächster Schritt

Sprechen wir über Ihr Objekt

Adresse und – falls zur Hand – die letzte Heizkostenabrechnung genügen. Sie erhalten innerhalb weniger Tage eine erste Einschätzung, ob und wie sich Wärmecontracting für Ihr Objekt rechnet.

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